Teil eines Werkes 
3 (1870)
Entstehung
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Aber dann müſſen Sie doch das Geheimniß von jener be⸗

rüchtigten Aqua⸗Toffana haben, von dem man mir in Perugia ſagte, daß es verloren ſei?

Ei, mein Gott! gnädige Frau, glauben Sie denn, daß unter den Menſchen irgend etwas verloren geht? Die Künſte wechſeln ihren Sitz und umkreiſen die Welt; die Sachen wechſeln den Namen, das iſt Alles, und der große Haufe läßt ſich täuſchen. Aber es iſt immer daſſelbe Reſultat, das Gift. Manches Gift wirkt beſonders auf ein beſtimmtes Organ, das auf den Magen, jenes auf das Ge⸗ hirn, ein drittes auf das Eingeweide. Nun wohll das Gift bringt einen Huſten hervor, dieſer Huſten eine Bruſtentzündung oder eine andere, ähnliche Krankheit, die in das Buch der Wiſſenſchaften ein⸗ geſchrieben iſt, nichtsdeſtoweniger aber doch tödtlich ſein kann, und, wäre ſie es nicht, Dank ſei es den Mitteln der treuherzigen Aerzte, die in der Regel ſehr ſchlechte Chemiker ſind, es werden würde. Sie werden über die Krankheit hin und her deliberiren, ihr bald mit dieſem, bald mit jenem Arcanum eine andere Wendung geben, und da iſt denn ein Menſch mit Kunſt und nach allen Regeln ge⸗ tödtet, wobei die Juſtiz kein Wörtchen mit zu ſprechen hat, wie ein außerordentlicher Chemiker, mein Freund, der vortreffliche Abbé Adelmonte von Taormina in Sicilien, welcher dieſe National⸗ phänomene gründlich ſtudirt hatte, zu ſagen pflegte.

Es iſt entſetzlich, aber bewunderungswürdig, ſagte die junge Frau, ſtarr vor Aufmerkſamkeit,ich hielt, das will ich nicht leugnen alle dieſe Hiſtörchen für Erfindung des Mittelalters.

Ja, ganz richtig, nur daß ſie ſich in unſeren Tagen bedeutend vervollkommnet haben. Wozu wäre denn die Zeit, die Aufmunter⸗ ungen, die Medaillen, die Kreuze, die Preiſe Monthyon, wenn nicht dazu, die Wiſſenſchaft auf den höchſten Punkt der Vollkommenheit zu erheben? Da nun der Menſch nur vollkommen wäre, wenn er ſchaffen und zerſtören könnte wie Gott, ſo zerſtört er wenigſtens vor⸗ läufig, und hat ſomit ſchon die Hälfte des Weges zurückgelegt.

Alſo waren die Gifte der Borgia, der Medicis, der René, der Ruggieri, und ſpäter wahrſcheinlich des Freiherrn von Trenk,

welche von den modernen Dramen und Romanen ſo vielfach aus⸗

gebeutet ſind... Der Graf von Monte⸗Chriſto. 45