Teil eines Werkes 
1 (1870)
Entstehung
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V.

8 8 4, Deer Verlobungsſchmaus. „ Den folgenden Tag war das Wetter köſtlich; die Sonne ging

klar und glänzend auf und ihre erſten purpurrothen Strahten malten

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mit ihrem Rubin die ſchaumigen Spitzen der Wellen.

In dem erſten Stockwerke deſſelben Hauſes mit der Laube, die wir ſchon kennen gelernt haben, war die Mahlzeit gerichtet. In einem großen Saale, den fünf oder ſechs Fenſter erhellten, über deren jedem der Name einer der großen Städte Frankreichs prangte, und unter welchem eine hölzerne Galerie hinlief, war der Tiſch gedeckt.

Obgleich die Mahlzeit erſt zu Mittag beſtellt war, füllten doch ſchon von Morgens 11 Uhr an eine Menge ungeduldiger Spazier⸗ gaänger die Galerie. Es waren die Matroſen des Pharaon und einige Soldaten, Freunde von Dantes. Sie hatten ſich Alle, das Brautpaar zu ehren, auf das Feſtlichſte gekleidet. Unter dieſen ſchon verſammelten Gäſten ging das Gerede, die Beſitzer des Pharaon würden den Verlobungsſchmaus ihres Steuermanns mit ihrer Ge⸗ genwart beehren. Aber dies war ihrer Meinung nach eine ſo große Ehre für Dantes, daß Niemand eigentlich daran zu glauben wagte. Indeſſen beſtätigte Danglars, als er mit Caderouſſe ankam, dieſe Nachricht. Er hatte Herrn Morrel denſelben Morgen geſprochen und dieſer ihm geſagt, daß er an dem Feſtmahle bei dem Vater Pamphile Theil nehmen werde. 3

Wirklich erſchien wenige Minuten nach ihnen Herr Morrel in dem Saale und wurde von den Matroſen des Pharaon mit einem einſtimmigen, jubelnden Hurrah! begrüßt. Die Gegenwart des Rhe⸗ ders bei dieſem Feſte war für ſie die Beſtätigung des ſich auch ſchon unter ihnen derbreitet habenden Gerüchtes, daß Dantes Capitain