Thore Cillon einſchlagen.
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„Eil wer, Teufel, hat denn daran gedacht, ihm etwas zu Leide zu thun? weder ich, noch Fernand,“ antwortete Danglars, indem er aufſtand und den jungen Mann betrachtete, welcher ſitzen ge⸗ blieben war und das in den Winkel geſchleuderte Papier mit bos⸗ haftem Blicke bewachte.
„Nun, dann laſſ' noch Wein bringen,“ verſetzte Caderouſſe;„ich will auf Edmonds und der ſchönen Mercedes Geſundheit trinken!“
„Du haſt nur zu viel ſchon getrunken, Saufaus!“ ſagte Danglars,„und wenn Du ſo fortführeſt, würdeſt Du gezwungen ſein, hier zu ſchlafen, denn Du kannſt Dich ſchon jetzt kaum mehr auf den Beinen halten!“
„Ich?“ entgegnete Caderouſſe, mit der Albernheit eines Betrun⸗
kenen aufſtehend,„ich könnte mich nicht mehr auf den Beinen halten? Ich wette, daß ich, ohne zu wanken, auf den höchſten Glocken⸗ thurm ſteige!“
„Nun wohll es ſei,“ ſagte Danglars;„ich gehe die Wette ein, aber auf morgen. Heute iſt es Zeit, nach Hauſe zu gehen; gieb mir alſo den Arm und laſſ' uns gehen.“
„ Ja, laſſ' uns gehen,“ ſtimmte Caderouſſe ein;„aber Deines Armes bedarf ich dazu nicht. Kommſt Du mit, Fernand? Gehſt Du mit uns nach Marſeille?“
„Nein,“ antwortete Fernand, ich gehe nach den Catalons zurück.“ „Du ſollteſt mit uns nach Marſeille gehen. Komm!“ „Ich habe in Marſeille nichts zu thun und will nicht hingehen“ „Wie ſagſt Du? Du willſt nicht, mein Junge? Nun, nach Deinem Gefallen, halte es Jeder, wie er will; komm, Danglars, mag Herr Fernand nach den Catalons gehen, weil es ihm ſo beliebt.“ Danglars benützte dieſen Augenblick der Fügſamkeit Caderouſſe's, um ihn auf den Weg nach Marſeille zu ziehen; nur ſchlug er, um Fernand einen leichten und kürzern Weg zu eröffnen, nicht den Weg über den Quai de la Riveneuve, ſondern durch das Thor St. Victor ein. Caderouſſe folgte ihm wankend, an ſeinem Arme hängend. Als ſie etwa zwanzig Schritte gemacht hatten, drehte Danglars ſich
uum und ſah Fernand ſich auf das Papier ſtürzen und es in ſeine
Taſche ſtecken, dann die Laube verlaſſen und den Weg nach dem


