Drittes Kapitel.
Wieder kehrte Diethelm mit großem Geleite in das Wirthshaus zurück. Es waren nun wrirklich ſeine Vaſallen, denn ihn umgaben Alle die, denen er abge⸗ kauft hatte.
Unter dem Thore begegnete er ſeiner Tochter, die mit einigen Mädchen dort ſeiner harrte, ſie fragte ihn, ob er nun mitgehe, ihr, wie verſprochen, einen Marktkram zu kaufen. Diethelm ſagte, er habe keine Zeit und gab ihr zwei Kronenthaler, daß ſie ſich ſelber etwas kaufe.
Mit dem Steinbauer mußte nun vor Allem glatte Rechnung gemacht werden. Diethelm nahm ihn zuerſt allein vor, aber er mochte reden, was er wollte, der Steinbauer blieb bei ſeiner Ausſage, er verlangte ein Viertheil des Kaufpreiſes als Anzahlung und binnen acht Tagen die Unterſchrift des Schäuflerdavid als Bürge. Diethelm ſuchte das Ungerechte dieſer Bedingungen, die gar nicht feſtgeſtellt waren, darzuthun, der Steinbauer verzog keine Miene und blieb dabei, ſelbſt als Diet⸗ helm laut lachte und die Sache in's Scherzhafte ziehen wollte, blieb ſein Widerpart ohne Theilnahme und war, was man ſo nennt, ein beſtandener Bauer, der ſich nicht ſo leicht aus ſeinem Schritt bringen ließ.


