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wohl und heimiſch fühlte. Seibold und Edgar Tauber, die ihm hier Geſellſchaft leiſteten, waren, obwohl ſchon vorher Gewohnheitsgäſte in der nahe am Theater gelegenen und daher nach den Vorſtellungen bequem zu erreichenden Weinſtube, doch erſt von ihm in dies innerſte Heiligthum eingeführt worden, aus dem es ihm gelungen war, die urſprünglich daſelbſt ange ſiedelte, aus ehrſamen Bürgern zuſammengewürfelte Tafelrunde durch fortgeſetzte Nergeleien und Stänke⸗ reien zu vertreiben. Da gegen ihn nichts half, ſelbſt nicht die handgreiflichſte Auseinanderſetzung, und er unverdroſſen immer wiederkehrte, hatten die Andern im Bewußtſein, ſich als die Klügeren zu zeigen, nach⸗ gegeben und ihm das Feld geräumt. Seine beiden Genoſſen, anfänglich zurückhaltend, waren zuletzt doch nicht unzufrieden über den Erfolg der burſchenhaften Strategik und lachten über die„Hinausgerempelten“. Als vierter Mann am Tiſche, wo ſie ihr Abendbrod einzunehmen und es noch hinterher mit manchem Schluck zu netzen pflegten, war in letzter Zeit auch Ulrich ein⸗ getreten und allerlei Erörterungen über Kunſt und Leben hatten die Abende gewürzt. Die drei ſchaffen⸗ den Geiſter vertraten verſchiedene Fächer, die ja an ihren Grenzen ſo mannichfach ineinander übergehen. Der Graf, ſelbſt in keinem Dilettant, hatte für jedes
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