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ſer ſollte auf eine wunderbare Weiſe ge⸗ ſchlichtet werden.
Bald nach ſeiner Geneſung wollte Antonio Euphroſinens Grabmal beſuchen. Eine innere Stimme ſagte ihm, daß er jetzt nicht mehr, wie ehemals, zu einer ſolchen Wallfahrt geeignet ſey. Wie ſollt' er ſich ergießen vor der unſichtbaren Geliebten, er, der die ſichtbare ſo lebendig im Herzen trug? Welche uͤberirdiſche Wuͤnſche und Hoffnungen ſollte er aͤußern, der ſo irdi⸗ ſche in ſeinem Buſen naͤhrte? Und doch fuhlte er ſo unwiderſtehlich ſich hingezogen zur Ruheſtaͤtte derjenigen, die ſein Schoͤn⸗ ſtes und Hoͤchſtes umfaßt hatte; deren Geiſt ihm ſpaͤter in wunderbar lieblichen Viſio⸗ nen erſchienen war. Die ſchwaͤrmeriſche Na⸗ tur dieſes Kampfes, von einer ſpaniſch⸗ religioͤſen Fantaſie genaͤhrt, mußte einen noch ſchwaͤrmeriſcheren Entſchluß gebären.


