„Aber mein beſter Freund, dann haben die, die in der Ecke ſitzen, einen höchſt gefährlichen Zug von der Thüre her zu befürchten.“
„Ach, daß du doch immer Umſtände und Schwierig⸗ keiten machen mußt! Siehſt du denn nicht ſelbſt ein, daß wir viel gewinnen würden, wenn wir da eine Thüre hätten?“
„Nein aufrichtig geſtanden, ich halte es ſo wie es iſt, für viel beſſer.“
„Ja ſo ſind die Frauenzimmer jederzeit. Nichts wol⸗ len ſie annehmen, Nichts thun, Nichts verändern, um et⸗ was Beſſeres und Bequemeres zu erhalten; Alles ſoll ſo, wie es iſt, ganz gut und vortrefflich ſein, bis ein Anderer die Veränderung für ſie macht; dann ſehen ſie auf ein⸗ mal, daß es beſſer iſt und rufen:„Aber nein, wie präch⸗ tig!“ Die Frauenzimmer gehören doch ſammt und ſon⸗ ders zur conſervativen Partei.“
„Und die Herren zur Bewegungspartei, wenigſtens was das Bauen und Einreißen betrifft.“
Die Redensart hatte ſcherzhaft ſein ſollen, erhielt aber durch den Ausdruck Einreißen etwas Bitteres und veranlaßte den Landrichter, mit einer Schärfe auf die Stichelei gegen die Herrn zu dienen:„Ja ſie ſcheuen aller⸗ dings nie eine große Mühe, wenn ein großer Gewinn damit bezweckt werden kann. Aber kommt denn heute das Frühſtück gar nicht? Es iſt ſchon zwanzig Minuten über neun Uhr! Es iſt doch entſetzlich, liebe Eliſe, daß du deine Mägde an gar keine Pünktlichkeit gewöhnen kannſt. Nichts Fataleres, als die Zit mit langem War⸗ ten vergeuden zu müſſen, es gibt nichts Unnützeres, nichts Unerträglicheres und doch könnte man ſo leicht abhelfen, wenn man nur ernſtlich wollte. Das Leben iſt wahrhaf⸗ tig zu kurz, um die Hälfte davon durch Warten zu ver⸗ ſchwenden. Eine Viertelſtunde und neun Minuten über neun Uhr! Und die Kinder— ſind auch noch nicht fer⸗ tig? Um Gottes Willen, liebe Eliſe
———
2 . L
——
und g C freund weißen einen zierlick der L plötzli Mädc chen 1 Stoff ſon w ſich e dunkel Anſtr würdi i Auge braun könne Spiel fen 2 und! ſchar ten, moch verbe vrück aus ausſ
und es
im


