222 vor ihm, das Dritte, welches durch eine leiſe Bewegung vorwärts gefallen war, und das verrätheriſche Geräuſch verurſacht hatte, hielt er mit beiden Hän den umfaßt.
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Der helle Lichtſtrahl fiel erleuchtend in die Vertie⸗ fung, und drückte das ſtarre bewegungsloſe Antlitz des Verbrechers deutlich aus.
Nun wurde er herausgezerrt, gebunden, drei der ſtärkeren Männer nahmen ihn in ihre Mitte, um ihn in das Amtshaus zu überliefern, die Andern folgten ihnen in einem wirren Knäuel nach. So langten ſie vorne im Schulhof an; da kam der Rabbi heraus.
„Leute, was iſt das für ein nächtliches Treiben in meinem Hauſe,“ ſprach er langſam,„ehrt doch die Ruhe der Todten.“
„Wir haben einen Verbrecher geholt.“
„Wer iſt der Unglückſelige?“ fragte von banger Ahnung ergriffen, der Rabbi.
„Es iſt Pinches— Euer Sohn!“
„Mein Sohn?“— ſchrie er entſetzt,„mein Pin⸗ 3 ches?“—
„Gott!“ er hob beide Hände hoch gegen den Him⸗
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