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Waldfräulein oder Ritter und Adept : romantische Sage der Vorzeit / von Eduard Breier
Entstehung
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So wirſt du geſpießt!

O wehe! Wenn ich ſie aber finde, und ſie will mir nicht folgen?

So wirſt Du ebenfalls geſpießt!

Ach, Erbarmen! Wenn ich ſie aber feſtnehme, und ich bringe ſtatt der Frau Jutta einen Flederwiſch heim!

Dann laß' ich Dich und den Flederwiſch ver⸗ brennen; jetzt troll Dich zum Satan! es bleibt bei meinem Befehl!

Poſtl wiſchte ſich den Schweiß von Stirn und Glatze und humpelte fort, ſo eilig ſich ſeine verdreh⸗ ten Beine nur bewegen konnten.

Das Bankett war durch dieſen Auftritt, der mehr in Form einer Privatangelegenheit abgethan wurde, weder unterbrochen noch ſonſt geſtört worden, ſondern nahm ſeinen fröhlichen Fortgang, bis die Mitternacht dem Feſte ein Ende machte.

Der Adept begab ſich von hier in den Thurm, und vermied es für dieſe Nacht, ſein Wohngemach zu ſu⸗ chen; unten angelangt, zündete er eine Lampe an, und warf ſich, um etwas auszuruhen, in einen Stuhl. Alles geht vortrefflich, begann er ein Selbſtgeſpräch, Niemand ahnet, daß Gertrude noch am Leben ſei, ſie iſt todt für die Welt, und lebt nur für mich allein. Ich will heute ſehen, ob die Taube ſchon kirre geworden; iſt ſie's, ſo ſoll ſie in meinen Armen das Glück des Le⸗