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Athem nicht fortſingen können, dazu ſind ihre Hälſe viel zu dick!— Hierauf gab er ſeine Hände wie⸗ der in die frühere Lage und rief wie vorhin der un⸗ ſichtbaren Sängerin zu: Der Hanns Poſtl wird Dich nicht ſuchen, und wenn Du bis Morgen forttrillerſt; biſt Du mein ſchönes Fräulein, ſo komm' aus Dei⸗ nem Verſteck hervor, denn ich habe was Beſſeres zu thun, als mich anplärren zu laſſen.
Er horchte, ſpäh'te, Alles blieb ſtille und ruhig, die Sängerin ließ ſich nicht wieder hören. Aha! ſprach Hanns, hab ich der Leichtfertigen die Luſt, mich zu narren, benommen? O der Poſtl iſt nicht ſo dumm, um gleich wie ein blinder Hahn überall aufzuſitzen! Jetzt raſch meinen Weg nach dem Schrattenſtein fortgeſetzt.
Noch hatte er ſich nicht ganz gewendet, als ganz nahe an ſeiner Seite hinter einem Geſträuch ein Mäd⸗ chen hervortrat. Eine wahrhaft ätheriſche Geſtalt, ſchwebte ſie mehr als ſie ging, dem Würflacher entge⸗ 1 gen. Im erſten Augenblicke überwältigte dieſen der 3 Schreck, mit offenem Munde, ſträubendem Haare
¹ und ſtarren Augen ſah er die Herannahende an, aber dieß war nur die Wirkung der erſten Augenblicke, welche mehr durch die Umgebung hervorgebracht wur⸗ de, denn in einer einſamen, wilden Gegend bringt jedes plötzliche Erſcheinen einen furchtbareren Ein⸗


