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fortbringen konnten. Ich begann alſo nachzuforſchen, bis ich auf die Löſung des Räthſels kam.
Ich gelangte zur Kellerthüre, ſie war von innen
verrammelt. Ich öffnete ſie mit einem Beil, und ſiehe
da! der ganze Raum war vollgefüllt, der Schelm von einem Juden hatte Alles— aber Alles hinabgeſchafft.—
Ich begann zu ſuchen, und fand, was meint Ihr wohl?— Es war wahrhaftig komiſch anzuſe⸗ hen, ich muß jetzt noch lachen, wenn ich an das Pärchen denke: der Vater hockte in einer Ecke, die
Tochter gegenüber in der andern, und Beide glotzten
ſich mit halboffenen Augen an. Ich erkannte ſie und rief: He, Joſua Gerſon! was machſt Du da herunten, warum wohnſt Du jetzt im Keller, ge⸗
fällt's Dir nicht mehr oben?
Keine Antwort.
Ich ging näher und fragte noch einmal.
Dieſelbe Stille, wie früher. Ich faß' ihn an— er iſt kalt— todt— das Mädchen— auch dieß iſt todt— mir däucht— ſie haben ſich's ſelbſt angethan.
Der Judenrichter hatte die ganze komiſche Ge⸗ ſchichte theilnahmslos mit angehört; er entgegnete nun:


