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143 Sie wußte, was ihn hieher führte.
Als er ſich mit ihrem Gatten entfernte, ſtand ſie am Fenſter und ſah ihnen zitternd nach, wie ſie über den großen Platz dahinſchritten. Gedanken, wie licht⸗ ſcheue Nachtvögel zogen durch ihre Seele. Sie ver⸗ warf nun Alles, wozu ſie ſich, von Furcht hinge⸗ riſſen, durch Eliah verleiten ließ.
Mein böſes Verhängniß— rief es mit tauſend Stimmen in ihrem Innern— hat dieſen Juden hie⸗ her geführt! O, warum war ich ſo thöricht, ihn nicht im erſten Augenblicke aus dem Weg zu ſchaffen— ich hätte unſägliche Angſt vermieden und mich für immer von ihm befreit. Wie, wenn er jetzt geſtände? Heili⸗ ger Gott! wenn er mich verriethe?
Mein Gott— nein, ich darf dem Gedanken nicht Raum geben, er könnte mich wahnſinnig ma⸗ chen. Noch geſtern ſtand es in meiner Macht, ihn zu vernichten, o warum that ich es nicht!
Wer weiß, ob nicht mit ihm unſer Geheimniß zu Grabe gegangen wäre; wer weiß, ob er wirk⸗ lich einem Freunde die Rache anheimgeſtellt, ob er dieß nicht erſann, um mich zu ſchrecken; je mehr ich
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