lich bin ich dabei wieder in neue Irrthümer verfallen; aber fehlen iſt menſchlich. Mir mangelt zu viel, um etwas Poll- kommenes zu liefern, ich muß jetzt, ſo wie immer, an die Vachſicht meiner Gönner appelliren.
Lei dem oben erwähnten Werke hatte ich wirklich den Zweck, den Sie, hochverehrter Herr! alſogleich erkannt haben. Um ihn zu erreichen, wollte ich in Ausdruck und Sprache ganz populär ſein, ich ließ meine Perſonen ſo ſprechen, wie es Ort und Zeit erheiſchten; freilich iſt dieſe Sprache von der hebräiſchen Schriftſprache weit verſchieden; aber ich dachte im entgegengeſetzten Falle eben ſo die Wahrheit zu verletzen, als wenn man z. B⸗ einem Oeſterreicher einen rein deutſchen, niederſächſtſchen Dialekt in den Mund legen würde. Bei dieſem Streben that ich aber des Guten zu viel, ich erniedrigte dadurch den Ton, daher jener Hauptfehler, daß trotz der poetiſchen Grundidee des Werkes, das Se-
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