— es läßt ſich Alles wieder gut machen. Aber damit Ihr ſeht, daß ich es gut mit Euch meine, vernehmt meine Warnung, jedoch geſchieht ſie nur unter dem Siegel der Verſchwiegenheit; ſelbſt Euer Mann darf davon nichts erfahren, es könnte mir und Euch Unglück bringen! Ich war heute beim Herrn Pfleger, da hab' ich Einiges gehört, was mich von Euch, die Ihr eine ſo gottesfürchtige Frau ſeid, ſchier in Verwunderung ſetzte. Die lange Krankheit Eures Töchterleins kam zur Sprache, und man verwunderte ſich gerechter Maßen über ihre plötzliche Geneſung, allein der Pfleger— lächelte ſchlau und ſprach: Er wiſſe ſchon, mit welchen Dingen es da zugehe, es habe Jemand die alte Duna in Euer Haus ſchleichen ſehen, und dergleichen andere Dinge. Nun werdet Ihr wiſſen, welche wohlthätige Strenge hieſigen Landes gegen ſolche Malefikantinen aplicirt wird, und es dürfte leicht kommen, daß bei einer allenfalſigen Klage auch Euer Haus nicht leer aus⸗ gehen und— 3 Heiliger Gott!— jammerte Brigitte,— welch' ein gräßliches Unheil— Beruhigt Euch nur, liebe Frau, man kennt ja Eure Gottesfurcht; Ihr ad personam habt nichts zu fürchten; das Mädl? nun ich glaube auch nicht, daß ihr Gefahr droht, und dem Valentin? er wird ſich ſchon zu rechtfertigen wiſſen; übrigens iſt das nur eine
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