Teil eines Werkes 
[2.] (1873)
Entstehung
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beharrte, in meiner Stellung als Opnemer zu bleiben, mir aber ſchließlich doch bange ward, mein zartes Weibchen zu ſolch' entbehrungsvollem Leben in der Wildniß zu verdammen. Die Seelensgute war auch dazu entſchloſſen, und ich Barbar hätte wirklich das Opfer in meinem dünkelvollen Mannestrotz angenom⸗ men, wenn mir Mevrouw van Montfoort nicht eines Tages gehörig die Leviten geleſen hätte. Ich erinnere mich, Dir auch noch mitgetheilt zu haben, wie ich mich zuletzt herbeiließ, meinen Platz einem ſchon ſehnſüchtig darauf harrenden jüngeren Kameraden zu räumen und den Urlaub anzunehmen, den Papa van der Hage für mich ausgewirkt und der für meine ganze übrige Dienſt⸗ zeit gelten ſoll.

Ich habe mich ſeitdem überzeugt, daß ich auch auf andere Weiſe als mit dem Meßtiſch und dem Theo⸗ doliten der Regierung, der ich zu dienen geſchworen, nutzbar ſein kann. Mein Schwiecgervater hat mich in ſeine Beſitzthümer eingeführt, und ich gab mich mit ebenſo viel Intereſſe als Eifer der Sache hin; aber ſobald ich einigen Ueberblick gewonnen hatte, vermochte ich ihm nicht zu verhehlen, daß mir die Lage der Dinge nicht gefalle und nach meiner Anſicht Reformen unbe⸗ dingt nöthig wären.