Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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wollen; daß Du es weißt. Willſt gar hoch hinaus,

Büblein. Aber, fuhr die Alte fort, indem ſie die ge⸗ falteten, eingedorrten Hände, wie bei jeder ſolchen frommen Redensart, höher hob und zugleich die licht loſen Augen emporwandte, als ob ſie direct in den Himmel hinein ſähe,der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, und an ſeinen Früchten ſollſt du ihn erkennen. Deinem Vater iſt auch das ehrliche Gewerbe zu ſchlecht, merk's wohl, wenn ich gleich blind bin und mir der Herr die Augen geſchloſſen hat, damit ich nicht Aerger⸗ niß zu nehmen brauche an der ſündigen Welt. Raths⸗ herr? Wollte Gott übrigens, es ginge wieder aufwärts,

bisher iſt's nur abwärts gegangen. Siehſt Du, Dein Urgroßvater das war ein wirklicher, wahrhaftiger Rathsherr. Du mußt wiſſen, daß meine Mutter die Tochter eines reichen Kaufherrn aus Leipzig war, konnte ihr Lebenlang die Hände in den Schooß legen und nichts thun, wie eine vornehme Dame; ging

ihr aber zu wohl, lief drum bei Nacht und Nebel

fort mit einem jungen Theologen, der Hauslehrer war und ſich dann als Muſikmeiſter ſein Brod erwerben 1 mußte, weil der alte reiche Handelsherr ſeine Hand abzog und nichts mehr wiſſen wollte von uns, ſelbſt als ich zur Welt kam. Und auch die Brüder der Mutter waren hochmüthig und gaben gar keine Ant⸗