Teil eines Werkes 
[1.] (1873)
Entstehung
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So ſchloß, offenbar mit ſeiner Lieblingsmaxime, der elegante junge Offizier, der mit ſeinem um einige Jahre älteren Gefährten an einem kalten, aber ſonnen⸗ hellen Februarmorgen vor dem Café Daun ſtand und das bewegte Leben und Treiben des Kohlmarktes Revue paſſiren ließ.

Von ungefähr gleicher Größe, trugen Beide den grauen Paletot der öſterreichiſchen Infanterie, der, bis zum Halſe geſchloſſen, dennoch die Abzeichen auf dem Rockkragen erkennen ließ. Drei goldne Sterne auf dem des Einen, zwei auf dem des Andern, den ſein Ge⸗ fährte früher Börtling genannt hatte. Beide waren hübſche Männer, ja der Hauptmann konnte ſogar ſchön genannt werden, ſein dunkles, braunes Auge leuchtete kühn über der edelgebogenen Naſe, ſein etwas tiefer Teint harmonirte vortrefflich mit den beinahe ſchwar⸗ zen Haaren und dem etwas helleren, mäßig großen Schnurrbarte, der einen ſtreng, aber fein geformten Mund mit dem zeitweiſe zwiſchen den Lippen ſichtbar werdenden blinkend weißen Email der Zähne beſchat⸗ tete. Unwillkürlich haftete das Auge der Vorüber⸗ gehenden an dieſer auffallend edlen Kriegergeſtalt, wenn auch die herausfordernden und begehrlichen Blicke der meiſten einzeln oder paarweiſe vorüberrauſchenden Dämchen alsbald mit einem vertraulichen Aufleuchten