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„Bitte, bitte, es trifft ſich ſo, daß ich gerade frei bin.“
„Aber es iſt eine delikate Angelegenheit...“ fuhr Inderau fort.
„Doch nicht etwa den Grafen Konski betref⸗ fend?...“ fiel der Aſſeſſor ihm abermals in's Wort.
Inderau blickte befremdet auf. Wie konnte der Frageſteller darum wiſſen? Das Erſtaunen wuchs, als ſich der Aſſeſſor, wie im innigſten Vergnügen über die bevorſtehende Entwicklung, die Hände rieb und dabei mit einer Art von Begeiſterung rief:
„Gibt einen Hauptſkandal! Der Graf iſt ihnen auf der Stelle nach und es fragt ſich nur, ob er die Entflohenen einholt. Telegraphirt iſt wenigſtens nach allen Seiten.“
Was Inderau hier hörte, machte ihn einigermaßen betroffen. Zwar ließ ſich nicht vorausſetzen, daß die Flucht der Gräfin mit ihrem Söhnchen lange verborgen bleiben könne, aber er hatte erwartet, daß der Graf wenigſtens ſo viel Rückſicht auf ſeinen eigenen Namen nehmen werde, um den Vorfall, für's erſte zummindeſten in ein beſchönigendes Licht zu ſtellen, und der Umſtand, daß Baron Siregg keine Sylbe geäußert hatte, als ſei ihm etwas Ungewöhnliches zu Ohren gekommen, be⸗ ſtärkte die Anſicht. Und nun mit einem Male zeigte
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