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ſchlimmer als meine Kameraden. Aber ſelbſt wenn ich, wie Du annimmſt, über die Launen der Frauen mich nicht zu beklagen hätte, würden dieſe Launen darum nicht minder vorhanden ſein. Was mir an Wohlwollen zu Theil wurde, was ich Schmerzliches erfuhr, ich habe es eben nur ihnen zu danken. Glaubſt Du an Liebe bei einem Weibe?...“ und hier wurde ſein Blick flammend und ſeine Stimme rauh, daß Sinzenbach ihn verwundert anſah...„Rede mir nicht von Opfermuth, von Hingebung, von Selbſtent⸗ äußerung, von Entſagung oder Treue bei dem Weibe! Es iſt immer nur der Moment mit ſeiner Regung oder eine Reihe von Momenten, in denen zufällig ſich im⸗ mer wieder dieſelbe Regung erneuert. Nichts aber, gar nichts bürgt dafür, daß nicht ſchon der nächſte eine Intermittenz bringt— ja einen Umſchlag in das Gegentheil. Ein Weib, das Dir erſt die Thüre weist, ſchließt Dich heute Nacht in die Arme und wird Dich morgen verleugnen— nicht nur vor der Welt, nein, vor Dir ſelbſt, und wie ihr ſoll auch Dir Alles nur ein Traum ſein, das Flammenbild einer zu lebhaft angeregten Phantaſie, von welchem nach dem Verkni⸗ ſtern des letzten Raketenfunkens keine Spur mehr an dem nächtlichen Himmel bleibt.— Doch wozu ſich er⸗


