Teil eines Werkes 
4. Bd. (1875)
Entstehung
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dammt ſchöne Augen ſind es, dieſe Erklärung muß ich auf die Gefahr hin abgeben, daß dadurch ein häus⸗ licher Sturm heraufbeſchworen wird, denn Bertha rech⸗ nete allerdings nicht auf meine Bewunderung, als ſie mit einer gewiſſen geheimen Abſicht mein ſchönes Bäschen ihrem reichen Vater hierher nach Baden ent⸗ führte. Du kennſt ja den Unternehmungsgeiſt Deiner Schweſter, immer irgend etwas im Zuge, immer ein Plan unterwegs, und genau genommen muß ich ſagen, zumeiſt ein ganz geſchickter. Scheint mir auch der gegenwärtige, ſoweit ich Einſicht habe, nicht ſo übel, wenn ihr nur diesmal kein Strich durch die Rechnung gemacht wird.

Ein ſchlauer Blick, der wie fragend den Major von der Seite traf, glitt an deſſen ruhiger Miene ab. Inderau rauchte ſeine Cigarre, als ob er keine andere Aufgabe hätte, und nicht wie ein Mann, von dem die Löſung eines intereſſanten Räthſels erwartet werde. So fuhr denn der Profeſſor, welchem die ſeiner Natur unbegreifliche Verſchloſſenheit ein wiederholtesHm! entlockt, ein wenig unzufrieden fort:

Thut mir leid um das Kind. Ich kann einmal kein Weib und am wenigſten ein junges und hübſches weinen ſehen. Aber meiner unſchuldigen Neckerei gelten die Thränen wohl nicht; ſolches Spiel nimmt keine