eine hübſche Probe gegeben, erwartete er feſten Fußes den Angriff.
Doch es ſollte anders kommen. Der Engländer fuhr plötzlich mit einem wilden Schrei empor, jedoch durchaus nicht in einer Boxerſtellung, wie er ſie etwa Heenan abgeſehen haben mochte, die Hände fuhren viel⸗ mehr ganz in entgegengeſetzter Richtung nach dem Sitze des Schmerzes, deſſen Ausdruck ſein Geſicht verzerrte.
Der junge Mann, der dem Anprall ein ſo uner⸗ wartetes Ziel geſteckt ſah, lachte heiter auf und that dies noch aus vollem Herzen, als ſich der Engländer haſtig gegen den Käfig herumwandte und ſeinen theuren Magot, deſſen Nägel ſich entweder aus Bosheit oder Schreck an ſeinem Herrn vergriffen hatten, mit einer Fluth von engliſchen Worten überſchüttete, die nichts weniger als zärtlich klangen.
Selbſt der Kutſcher, der zu dem Eingriffe in ſeine Entſcheidung ziemlich ſcheel geſehen hatte, mußte über den komiſchen Anblick mitlachen und war vollends ge⸗ wonnen, als er erfuhr, daß der junge Mann den Wa⸗ gen nicht für ſich, ſondern für Frau von Hellfried miethen wollte.
„Ja, warum haben's das nit glei geſagt...“ meinte er, raſch den Bock beſteigend...„J hab ja nit wiſſen können, daß der Frau von Hellfried ihre


