Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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Liſen⸗ von

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und doch ſchwärmeriſchen Augen zu blicken, um in ihm den Künſtler zu erkennen. Sein Gefährte, klein und ſchlotterig, war eine erneuerte Ausgabe des alten Herrn, dem er bis auf die Goldbrille und das ſchlichte fahle Haar glich. Eine Verbeſſerung ſchien nur inſo⸗ fern eingetreten, als die junge Auflage keine Pocken⸗ narben hatte und ſein Teint anſtatt der aſchgrauen Schatten ein blühendes Weiß und Roth aufwies, ſo⸗ gar ein blonder Flaum an Kinn und Oberlippe konnte für einen ſchüchternen Bartverſuch gelten.

Wie geſagt waren beide in gleichen Jahren, und doch lag beinahe ein halbes Lebensalter zwiſchen ihnen. Dieſe blonde, unbeholfene, verlegene Erſcheinung konnte man unmöglich als majorenn anerkennen, das Wohl⸗ wollen legte ihr die BezeichnungJüngling bei. Die energiſche Geſtalt daneben trug den Stempel des entſchiedenen Selbſtbewußtſeins, das war ein fertiger Mann, ſelbſt der braune Schnurrbart, den er trug, war kräftig und voll und deutete auf eine raſchere Entwickelung und Reife.

So oft ſie am Kamine wieder umwendeten und nach hinten wandelten, hefteten ſich ſeine Augen feſt auf die reinen Züge der beiden Schweſtern, ohne einer von den beiden einen beſonderen Vorzug zu geben.

Woran ſie denken mag?... ſagte er eben wie 2*