Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Ein leiſer Schrei unterbrach ihn. Seine Gattin hatte ihn ausgeſtoßen. Sie behauptete danach, eine Eidechſe ſei ihr über den Fuß geſchlüpft, aber es war wohl ein anderer Schreck, der ihr Herz ſtocken gemacht. Mr. Lesley hatte ſo dumpf, ſo unendlich ſchmerzlich geſprochen, als fühle er tief das Einſchneiden dieſer eiſernen Ringe und als ſei er ſelbſt der Gefangene von Chillon, der in der ewigen Dämmerung, halb des Au⸗ genlichts beraubt, raſtlos zwiſchen den ſchweren Pfei⸗ lern der Kreuz und Quere dahinirre und nur immer die Plätze vermeide, wo er ſeine Brüder ſterben ſah und wo ihre verſcharrten Leichen moderten.

Wir wollen wieder hinaufgehen, meinſt Du nicht auch, Nab, meine Theure? gab der Pfarrer ſeiner Empfindung Ausdruck.Der Menſch iſt für das Tages⸗ licht geſchaffen und in der Tiefe fühlt ſich, wie ich wohl behaupten kann, die Seele ſelbſt eingekerkert.

Es iſt auch nicht geſund für Deine Gicht, ſtimmte Mrs. Wallace mit wackerer Unterdrückung des unheim⸗ lichen Gefühls, das ſie beſchlichen, hinzu.

Iſt's aber auch ein Wunder, wenn man hier ſchreckhaft wird? bemerkte der Graf.Es bedarf nicht erſt einer ſo unheimlichen Declamation. Ich denke, Mr. Lesley muß ein Bauchredner ſein. Ein merkwür⸗ diges Echo, überhaupt ein Ort, an dem nicht viel