ehrlich und offen, daß die Reue deutlich herauszufüh⸗ len war.
Gerhard nahm überraſcht die kleine Hand und legte ſie dann in ſeinen Arm.
„Thorheit, Miß Lizzie“, ſagte er freundlich.„Kom⸗ men Sie, wir bleiben zu weit ab. Aber wiſſen möchte ich doch“, fügte er hinzu,„wodurch ich die Mißhand⸗ lung verdient habe.“
„Ah!“ entgegnete ſie raſch mit ſchelmiſchem Lä⸗ cheln in den großen leuchtenden Augen,„das haben Sie ſchon. Weshalb ſind Sie ſo lange ausgeblieben, daß ich glauben mußte, Sie hätten meine Einladung vergeſſen?“
„So? Dafür mußte ich büßen? Ich hatte mit Ihrem Schwager verabredet, ein eigenes Boot zu nehmen.“
„Ich weiß ſchon, unſere Geſpräche langweilen Sie.“
„Nicht doch, da thun Sie mir Unrecht, aber Mr. Lesley und ich finden Freude am Rudern. Ihr Schwager hat den in Oxford betriebenen Sport nicht vergeſſen und ich haſſe die Unthätigkeit in einem Kahne, es iſt mir, als ſollte ich mich von einem Pferde tra⸗ gen laſſen, das ein Anderer lenkt; es iſt ein angeneh⸗ mes Gefühl, ſolch unmittelbaren Erfolg des Kraftauf⸗ wandes zu empfinden, mit jedem Druck des Arms das


