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ſtellen; etwa noch wirklich eine gewiſſe Dispoſition— und der Accident iſt fertig. Sie ſehen, ich ſtehe auf dem vernünftigen Standpunkt, Herr von Strandau.“
„Sie haben mich ſchon wiederholt mit von ange⸗ ſprochen“, glaubte Gerhard einwerfen zu müſſen;„ich muß Ihnen bemerken—“
„O wozu! Laſſen Sie mich, es geht mir ſo beſſer von der Zunge. Alle anſtändigen Leute ſind ja von Adel oder verdienen ihn zum wenigſten.“
„Dieſe Anſicht iſt eine lächerliche“, fiel Streicher ein.
„Sie meinen, Herr Streicher?“ entgegnete der Graf, das Glas wieder ins Auge drückend und mit ſo ſtarker Betonung des Namens und des Wortes Herr, daß das Wegbleiben des„von“ auffallend war.
Streicher bemerkte es ſehr genau und war im Begriffe aufzufahren, beſann ſich aber eines Beſſern und verließ geräuſchvoll das Zimmer.
Der Graf erhobz ſich nun auch; er mochte ahnen, daß Gerhard ſeine Anweſenheit nicht beſonders ange⸗ nehm ſei, und empfahl ſich höflich, indem er noch ver⸗ ſicherte, er werde ſobald als möglich zu Madame de Granier eilen und ſie beſchwichtigen.
„Denn ſie wird zweifelsohne außer ſich ſein, wenn ſie die Vorfälle der letzten Nacht hört. Sie glaubt ſicher an Ihre Untreue. Man weiß nicht, ſoll


