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keit, das bei Dir entſchlummert ſcheint, wieder wach gerufen habe. Ah, dieſes ewige Herz“, fuhr er heftig fort, als Gerhard den Kopf ſchüttelte;„ich denke, es hat Dir doch ſchon Streiche genug geſpielt und diesmal fliegſt Du nicht wie eine Nachtigall davon, ſondern läßt Dich fangen wie ein—“
Ein raſches Klopfen und die aufgehende Thür verhinderten die Vollendung des nicht ſehr ſchmeichel⸗ haften Vergleichs. Graf Hilmersdorf ſtürmte herein und warf ſich ohne weiteres aufs Sopha.
„Merkwürdige Dinge gehen vor, während ich nicht zu Hauſe bin“, rief er ſcherzhaft.„Bon jour, messieurs! Schade, daß ich nicht hier war, vielleicht hätte ſich das ganze Aufſehen verhindern laſſen. Leſtow läßt Ihnen danken, Herr— Herr von Strandau.“
„Er iſt alſo bei Beſinnung?“ entgegnete Gerhard etwas ſteif.
„Vollkommen; war gerade bei ihm. Wie geſagt, er läßt Ihnen danken für die Hülfe, die Sie ſeiner Frau geleiſtet. Auch die Baronin hat mir aufgetragen, Ihnen ihre lebhafte Erkenntlichkeit auszudrücken. Sie iſt noch ganz angegriffen, die Arme, als wenn“, ſetzte er lachend hinzu und blinzelte dabei mit dem Auge, das nicht vom Glaſe verdeckt war,„als wenn die Leute Recht hätten, die da behaupten wollen, Sie


