Teil eines Werkes 
3. Bd. (1865)
Entstehung
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werde ſeiner und dieſer Stunde gedenken, ſolange meine Augen offen ſind. Geſtern hat er, der Mann von Eiſen, den Befehl ergehen laſſen, daß keiner der Soldaten auch nur eines Pfennigs werth von den Bürgern und Bauern hier herum nehmen ſoll. Bei mir hätte es deſſen nicht be durft, denn ich bin ein Kind dieſer Stadt, in der heute noch faſt alle meine Blutsfreunde wohnen. Ich war heute in der Morgenſtunde bei einem Bruder von mir, der Hof und Garten nur hundert Schritte vom Galgenberg beſitzt und ein wohlhabender Mann iſt.Höre, Hennig, ſagte ſeine Tochter zu mir, denn mein Bruder iſt wohl zwanzig Jahre älter als ich und hat eine hübſche Tochter, die er mir zum Weibe geben würde, wenn ich in ſein Gewerbe, er iſt ein Weinhändler, eintreten könnte.Höre, Hennig, ſagte alſo die liebe Marie,die Mutter hat mir geſtern Abend erlaubt, Dir den ſchönen Gänſebraten zu geben, den wir geſtern anſchnitten, weil der Herr Dekan uns zum Mittagseſſen nicht die Ehre gab, und da haſt Du ihn. Sie reichte mir den fetten Braten; er ſteht jetzt auf dem Galgenberge, und die Raben werden ihn freſſen, weil ſie mich nicht freſſen können.

Wie ich nun mit dem Braten in den Händen aus der Gartenthür trete, da reitet er, der Schreckliche, juſt vorbei.

Was haſt Du da, Schurke? fragte er mit einer

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