Teil eines Werkes 
1. Bd. (1865)
Entstehung
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mir alle Freiheit des individuellen innern Lebens nimmt meinen Freunden gegenüber, weil ja dietirte Briefe, die der letzten Jahre von Goethe nicht ausgenommen, eine gletſcherartige Nüchternheit haben, hat mich öfter als Andere in die Lage geſetzt, um Nachſicht flehen zu müſſen. Das thue ich denn jetzt vertrauensvoll vor Ihnen, da Sie, meine edle, geiſtvolle Freundin, mich durch Ihr Wohlwollen zu dem Stolze veranlaſſen, zu glauben, daß charakteriſtiſche wenige Worte, in eigene un⸗ leſerliche Hieroglyphenſchrift verhüllt, in gekrümmte und eckige Zeilen zuſammengedrängt, Ihnen lieber als fremde Schrift ſind. Arago pflegte von meinen Briefen zu ſagen, man leſe ſie leicht, wenn man, wie beim Rech nen, ausſtreiche, was man eben entziffert habe.

Auf ſo langem diſſolutoriſchen Umwege gelange ich