Teil eines Werkes 
2. Theil (1815)
Entstehung
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Buͤrgers Gedichte. 363

Ih B chrön, 22. St. Z. à. Die auf Bächen ſuͤßer Thraͤnen Die bei zartem Wonneſtoͤhnen Die der Menſchheit beſten Soͤhnen Aus der Bruſt die Seelen ziehn. 8. 0. Daß ſie in der Luſt verglimme, 3. St. Z. 7. Wo in Ein Gefuͤhl allein 24. St.*) Z. à. Was, obwohl ſo uͤberſchwenglich, Doch der Sinne Durſt nur ſtillt. Reſ,

*) Dieſe Stanze iſt ganz neu hinzugekommen. An⸗ fangs ſollte ſie zwiſchen die 23 und 2b. der Ausgabe vom Jahre 1789. bloß eingeſchoben werden. Nachher wurde die 24. und die Halfte der 25. Stanze in jener erſten Ausgabe voͤllig verworfen, nachdem ſie ſchon auf folgende Art veraͤndert waren.

2h. St 3. 1. Blick' empor vom Erdenthale,

Was auch Floren's Hand es kränzt! Senne dich mit mir im Strahle, Der herab vom Goͤtterſaale

Dieſen Fruͤhling uͤberglaͤnzt!

Wahr, es wetht des Lenzes Wonne, Es(Bald) verarmt Autumnus Horn, Wir verſchwelgen Moſt und Korn; Aber nie verſiegt die Sonne

Gottes goldner Segensborn.

25. St. 3. 1. Wie die Sonne durch die Jahre, Durch den Wechſel aller Zeit, Leuchtet das Unwandelbare,

Gottlichſchoͤne, Gute, Wahre

Dieſer Seel' in Ewigkeit.