Buͤrgers Gedichte. 349
Denn was gewinnt der Arme wohl Mit allem Lorbeerkrame?
2. St. Z. 1. uUm ſeinen ſteilen Helikon
3. St. Z. 1. Sein zinſenloſes Kapital
Steckt ganz in Kranz und Leier. be, Von dieſer prahlt er manches Mahl, Sie ſey entſetzlich theuer. 3
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1. Doch borgt ihm auf das Lumpending Kein Kluger einen Heller. Wer lobt ſich nicht ein Klinglingling Dafuͤr in Bacchus Keller?
nde, 5. St. Z. 1. Und ob Apoll ſich gleich voran ie Mit ſeiner Dichtkunſt blähet, .— ⸗ So iſt doch Bacchus auch ein Mann, Der ſeinen Vers verſtehet. 6. St. Z. 1. Wie mag am waldigen Parnaß
tz Sein Kammerton gefallen? Hier ſollte Bacchus Juchhei baß In Midas Ohren ſchallen.
§ L D
Z. 1. Auf, laßt uns ihn fuͤr den Apoll Zum Dichtergott erbitten! Denn nimmer war ein Gott ſo wohl Bei großen Herrn gelitten.
Apoll muß tief gebuͤckt und krumm In ihre Säle ſchleichen Allein mit Bacchus gehn ſie um, Als wie mit ihres Gleichen.


