Teil eines Werkes 
2. Theil (1815)
Entstehung
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Buͤrgers Gedichte. 341

Keiner Nymphe Bruſt verletze, Die ſich heut ihm naͤher wagt.“—

„Daß er keine Bruſt verletze,

Die ſich ihm entgegen beut.“— Aber, was zu kuͤhn ſich bruͤſtet,

[ Das, o(ihr) Nymphen, warn' ich doch. Wuͤche ſich vor Amor'n doch.

Welches hier ihm Bloͤße beut.

Aber Alles, was ſich bruͤſtet,

Warnen wir, o Nymphen, doch.

2. Hehre, keuſche Delia,

Morgen, Jägerin, beflecke,

Nicht den Buſch mit Blut und Mord: Deines Hornes Drohung ſchrecke Keinen Hainbewohner fort!

Z. 13. Weiche mit Aurore'ns Scheine! Z. 15. Walte morgen hier im Haine!

4 Walte dann allein im Haine!

1. Zu dem Feſt, das wir begonnen, Luͤde ſie auch dich mit ein, Ziemt es dir nur, unſern Wonnen, Reine Jungfrau, dich zu weihn.

„

Dich auch, ſtatt ihr Feſt zu meiden, Baͤthe ſie, ihr Gaſt zu ſeyn,