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Die Familie H. : Skizze aus dem Alltagsleben / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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Die Familie H.

Ankunft. Thee. Portraits.

Gegen Ende des Februars 1829 befand ich mich eines Abends am Schanzzollhaus, auf den gezwungenen Beſuch des Viſitators wartend, um nach Beſeitigung deſſelben in Schwedens Hauptſtadt einzuziehen; bei einem entſetzlichen Schneegeſtöber ſaß ich in einem kleinen, of⸗ fenen Schlitten erfroren, müde und ſchläfrig da und er⸗ freute mich ſomit, wie deine Mitleidsvolle Seele, meine holde junge Leſerin, mich finden wird, juſt in keiner beneidenswerthen Lage.

Mein armer Klepper, der den Kopf hatte, huſtete und ſchnaufte. Der Burſche, der mich führte, drückte ſich die gekreuzten Arme dicht auf den Leib, um ſich zu erwärmen. Der Sturm heulte und der Schnee wirbelte um uns her. Ich ſchlummerte und wartete, was ich oft gethan und jederzeit bei Unwettern, ſowohl in als außer dem Hauſe, als das Zweckmäßigſte erprobt habe, wenn man nicht ſo glücklich iſt, ihnen entgehen zu kön⸗ nen. Endlich ließen ſich langſame Tritte auf dem knar⸗ renden Schnee vernehmen. Der Viſitator nahte mit