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Höjer, Hans Järta, der Bauer Nils Pehrſon und Johann Olof Wallin— die Davidsharfe im Norden — ſpiegelten ſämmtlich die Eigenthümlichkeiten der Dalekarlier und ihres Geiſtes, bis in ihre Spitzen, Witz und Satyre, ab. Der Dalekarlier ſcherzt zwar, aber auf ernſtem Grund. So Stjernhjelm, ſo Wallin, * Spitze der Thalpfeile iſt noch heutzutage charf.
Schön iſt die Natur Dalekarliens, bald lieblich, bald großartig. Aber über dem Großartigen wie über dem Lieblichen ſchwebt ein ernſter Genius. Und der Mollton herrſcht in den Geſängen vor, die aus Thälern und Wäldern aufſteigen; er waltet auch in der Muſik der Polska vor, ſo raſch und munter fie ſonſt iſt. Der Geiſt des Nordens gibt ſeine Macht zu empfinden. Der Winter iſt herb und anhaltend. Der Froſt verheert oft die ſpärlichen Ernten, in den nördlichen Theilen des Landes gefriert im Winter das Queckſilber, und Gärten bleiben bloße Verſuche. Die Luſt, das Leben zu ſchmücken und zu verſchönen, ſcheint mit der Wärme und dem ſüdlicheren Leben der Natur abzunehmen. Die Buche hat ſchon in Oſtgothland die Grenze ihres Wachsthums erreicht. Nördlich vom Silja wächst die Eiche nicht mehr. Die düſtere, ernſte Fichte herrſcht in den Wäl⸗ dern vor. Singvögel, die im ſüdlichen Schweden vft ganze Nächte hindurch die Haine mit lieblichen Melo⸗ dien erfüllen, kommen nicht ſo weit herauf. Immer ſchweigſamer wird es im Walde, wo der Nordwind rauſcht. Die Blumen werden ſeltener, Mooſe und Flechten häufiger. Der Bär zeigt ſich. Wir nähern uns dem nördlichen, dem jüngſten Schweden, Norrland, der ehemaligen Rieſenheimath(Jotunhem), Norrland, dem Land der Berge, der Birken, der reißenden Ströme, der großen Thalniederungen.
Im Weſten von Felſengebirgen mit ihren Pyra⸗ miden, Würfeln und Kegeln von Eis, ihren Eis⸗ huſcer nnd Höhlen, durch welche dunkle Ströme rauſen, als Königin die Sulitelma, zu deren Füßen
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