Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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mich; dem ehrwürdigen Onkel meines künftigen Gatten kann ich ſolche Vertraulichkeit nie verſagen.“

Der alte Herr blieb wie eingewurzelt ſtehen.

„Was ſagten Sie da?“ fragte er mit halbgelähm⸗ ter Zunge.

„Daß ich die Ehre haben werde, künftig Ihre Niéce zu ſein.“

„Sie meine Niéce?!“

„Wenn Scipio, Graf von Teichberg, Ihr Neffe

i „Nicht bloß mein Neffe,“ verſetzte der Graf, ſeine Autorität wieder gewinnend,„ſondern auch mein Mün⸗ delu.

„Das ſoll wohl heißen, gnädiger Herr, daß Sie ſich ſeiner Verbindung mit mir zu widerſetzen gedenken?“

„Ich bin es feſt entſchloſſen!.

„Und die Zuſicherung, die Sie mir ſo eben ſchrift⸗ lich gegeben?“

„Ah! Sie haben ſich verrechnet! In jener Schrift iſt bloß von einer ſtandesmäßigen Verbindung die Rede.“

„In der That! ich bin doch recht vergeßlich... Ich verſäumte Ihnen zu ſagen, daß ich die Baroneſſe Cäcile von Helm bin.“

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