Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Gottlob!

Herr von Karlinger iſt draußen!

Nur herein, er iſt mir willkommen!

Der Theaterdirektor ſprang auf, der Friſeur ſchlüpfte aus dem Gemache, ein kleiner, magerer Greis mit einem kupferigen Geſichte tänzelte herein.

Amice, theuerſter Amice, ich grüße Dich! mit dieſen Worten ſuchte er ſich, behufs einer Umarmung bis zu Schikaneder's Speckhals emporzuranken, was ihm jedoch erſt gelang, als dieſer ſich zu ihm herabließ.

Die Freunde umhalsten ſich.

Nun, was bringt Dich ſo zeitlich zu mir? Womit kann ich dienen?

Ach, Amice, theuerer Amice!

Oho, Du ſiehſt; ja trübſelig d'rein, wie ein ausge⸗ ziſchter Theaterpvet!

Ach, Amice, wär' ich ein Theaterpvet!

Karlinger, wünſche Dir das Schlimmſte, nur das nicht. Du biſt Agent einer gräflichen Familie*)..

Ach, jammerte das kupfrige Männchen,dieſe

¹) Nach damaliger Sitte beſaß nicht bloß in den Kronländern, ſondern auch in der Reſidenz jede herrſchaftliche Familie einen Wiener Agenten, der ihre Aufträge, Ein⸗ und Verkäufe beſorgte, ſie mit den Neuigkeiten des Tages verſah u. ſ. w.