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wurde, während das heutige Theater in der Vorſtadt Leimgrube gelegen, das Theater an der Wien heißt.
Die Komödienhütte im Freihauſe ſtand beinahe in der Mitte des geräumigen Hofes, Nummer ſechs
Der Garten und die Allee vor demſelben zierten da⸗ mals ſchon dieſen Hof und erſterer gehörte zur ausſchließ lichen Benützung des jewei iligen Theaterpächters.
Ein Gartenhäuschen, in Wien„Saletl“(Salön⸗ chen) genannt, ſchmückte die grüne, von einem zweiſtöckigen Baue umſtarrte Oaſe.
Die Wohnung Schikaneder's befand ſich im erſten Stockwerke des Freihauſes, vierte Stiege, im Hofe nächſt dem Obſtmarkt.
Am Morgen nach dem Beſuche beim Schattenſpieler treten wir in eines ſeiner Gemächer, wo wir den Theater⸗ direktor mit verſchränkten Armen, auf und niederſchrei⸗ tend, antreffen.
Er trägt einen Schlafrock von ſchwarzem Woll⸗ ſammt und Schuhe mit Silberſchnallen; die Perücke, auf einem Perückenſtocke aufgeſetzt, ſteht ſeitwärts auf einem Toilettetiſch; der Herr Direktor befindet ſich noch im Negligée und erwartet eben den Friſenr.
„Chriſtof!“
„Befehlen, Euer Gnaden?“
„Wo bleibt der Pomadehengſt?“
1859. XVIII: Die Zanberflöte. L. 2


