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und Knebelbart hing ſchlaff herab. Die Lippen waren verdorrt und die Schweißtropfen perlten ihm ununterbro⸗ chen übers Geſicht herab.
„Waſſer—“ ſtöhnte er, nach friſchem Trunke lechzend und Trude reichte ihm wieder den Krug.
Jetzt ertönten die Steinſtiege herauf Männer⸗ tritte. Schikentanz erbebte und Trude eilte zur Thüre, nach den Kommenden zu ſpähen— allein Blaſenfeld ſtürmte ſchon geräuſchvoll in die Stube.
„Lebſt Du noch alter Kumpan“ ſchrie er dem Lei⸗ denden entgegen„oder haben ſie Dir ſchon das Lämp⸗ chen ausgeblaſen?— hollah ho!“ fuhr er johlend fort, als ihm Schikentanz die Hand zum Willkomm entge⸗ genſtreckte,„das Knochengerippe bewegt ſich ja noch; Du blühſt ja, wie'ne Roſe— verdammter Kerl, Du wirſt noch Kerngeſund werden wie unſereins, oder der Teufel ſoll mich holen.“
Der Preßhafte ſchüttelte das Haupt.—
„Was beutelſt Du den Schädel?“ grollte ihm Blaſenfeld freundſchaftlich zu„das muß ich als Geſun⸗ der beſſer wiſſen, mir iſts nur leid um die Mühe, hab' da drunten gelauert wie'ne Katz, bis mich bald der Guß erwiſcht hätte; Donnerwetter, wenn's nicht bald ein Ende nimmt, werden die Fahrſtraßen verſchwemmt, und dann ſoll der Henker das adelige Handwerk trei⸗


