Teil eines Werkes 
1. Th. (1838)
Entstehung
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zu nehmen. Frau Raleigh fuͤgte ſich minder be⸗ reitwillig in dieſe Forderung, als ihr Begleiter es gethan hatte, der noch aͤrger als ſie an allen Gliedern zitterte und nicht ein einziges Mal auf den Gedanken gerieth, dem Gaule die Spornen zu geben und ſo ohne Weiteres dem Wegelage⸗ rer zu entrinnen.

„Sir,“ ſagte die Wittwe zu Letzterem,„ich will Eurem Befehle gehorchen, denn das Leben iſt koſtbarer, denn Silber und Gold, obwohl ich kein Gold Euch zu bieten habe. Dennoch ſollt Ihr wiſſen, daß Ihr mit dieſer Boͤrſe mir ge⸗ wiſſermaßen das Leben nehmt. Vielleicht iſt Euer Herz nicht ganz verhaͤrtet worden, und ich will hof⸗ fen, daß dem ſo ſei. Die Noth mag Euch zu dieſer Eurer Gewaltthätigkeit getrieben haben, denn in dieſen Tagen iſt wohl Mancher aus Kummer in Suͤnde gerathen. Ich bin eine Wittwe, Sir, die Wittwe des Doctor Raleigh, der, wie alle Welt weiß, auf ſo ſchaͤndliche Weiſe im Kerker ermordet ward. Ich habe ein armes vaterloſes Toͤchterlein, und Gott weiß, wie ſauer es mir wird, mich und die Kleine durchzubrin⸗

Warleigh. I. 20

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