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wann ihr Leſen zwar unterbrach, jedoch nur um mit boshaftem Triumphlaͤcheln auf den todten Gnadegott Gabriel zu blicken; bis ſie endlich aufhorchte, ein Geraͤuſch oder vielmehr eine Stoͤ⸗ rung zu ſpuͤren ſchien, und Papiere und Gehaͤuſe wieder in ihre Taſche ſchob.
Bei fernerem Aufhorchen hoͤrte ſie, daß eine auf die Terraſſe fuͤhrende Thuͤr des Hauſes ſich offnete, und da das Fenſter der Todtenkammer uͤber dieſer Thuͤr befindlich war, oͤffnete die all⸗ zeit Neugierige dies Fenſter, um vielleicht drau⸗ ßen etwas Naͤheres zu erſpaͤhen. Die Nacht war ſchoͤn und ſtill; kein Hauch regte die Blaͤtter der Baͤume, die ruhig im Silberlichte des Mondes daſtanden und zwiſchen ihnen hin jeden Gegen⸗ ſtand deutlich bis zur Meeresbucht wahrnehmen ließen, auf der manches ankernde Fahrzeug ſanft geſchaukelt wärd.
Als Mutter Gee nun lauſchend am Fenſter ſtand, ſah ſie aus dem Dickicht hoher Lorbeerbaͤu⸗ me, das ſich unfern des Hauſes erhob, eine hohe, in einen Mantel gehuͤllte Mannsgeſtalt hervor⸗ ſchreiten und behutſam und wie verſtohlen ſich
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