Teil eines Werkes 
1. Th. (1838)
Entstehung
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XIX

wo ſeine ſchoͤne Tochter Elftida von Ethelwold heimgeſucht ward, der, von Edgar als Frei⸗ werber abgeſendet, das in ihn geſetzte Ver⸗ trauen mißbrauchte, indem er fuͤr ſich ſelbſt um die Schoͤne buhlte und ſie zur Gattin erhielt. Dorthin auch, auf's Neue durch den immer leb⸗ hafter ſich verbreitenden Ruf von Elfridens Schoͤnheit dazu angeregt, kam der Koͤnig in Perſon, unter dem Vorwande, an einer Jagd⸗ partie in der Nachbarſchaft Theil zu nehmen. Gefeſſelt von Elfridens Reizen beſchloß er den Tod ihres Gatten, der, wie Malmesbury er⸗ zaͤhlt,„in einem Forſte zu Warewell durch einen Wurfſpieß des Todes ward“. Eiliche Alter⸗ thumsforſcher haben den Schauplatz dieſes Er⸗ gebniſſes auf das jenſeitige Ufer des Fluſſes Ta⸗ mar, nach Harewood in Cornwall verlegt, wie ſolches auch von Maſon, in deſſen Tragoͤdie „Elfrida“ geſchehen iſt, welches jedoch eine ſehr unwahrſcheinliche Muthmaßung bleibt, weil Edgar alsdann die entſetzlichen Schwierigkeiten zu uber⸗ winden gehabt haͤtte; denn er haͤtte viele Mei⸗ len weit durch unbetretene und wildverwachſene b*