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Kunde, der nimmer niedergeſchrieben worden iſt. Viele von den Sagen, auf welche ich hier hin⸗ deute, verlieren(wie ſonder Zweifel alle Sagen) nichts dadurch, wenn ihre Wunderdinge durch muͤndliche Ueberlieferung von Geſchlechte zu Ge⸗ ſchlechte erhalten werden. Nichtsdeſtoweniger iſt die in ihnen enthaltene Einfalt und Natuͤrlich⸗ keit ein ſtarker Vorausbeweis ihrer innern Zu⸗ verlaͤſſigkeit. Bisweilen auch ſtutzen ſie ſich auf hiſtoriſche Einzelnworfaͤlle, mit denen ſie ſich mehr oder minder in Gemeinſchaft ſetzten. Ich mei⸗ nes Theils muß geſtehen, daß ich jederzeit ho⸗ hen Geiſtesgenuß darin fand, die Fragmente ſol⸗ cher alten, beinahe vergeſſenen Geſchichtchen zu ſammeln; und waͤhrend ich der Erzaͤhlung ſol⸗ cher Sagen der Vorzeit lauſchte, bin ich nie ſo hyperkritiſch geweſen, daß ich ſie darum haͤtte verwerfen moͤgen, weil ſie mir muͤndlich, nicht aber ſo zu ſagen Schwarz auf Weiß dargeboten wurden. Es mag Selbſttaͤuſchung, es mag Leichtglaͤubigkeit ſein, wenn man ſolchen Erzaͤh⸗ lungen lauſcht; dennoch bleibt ſolche Taͤuſchung harmlos; auch unterlaͤßt ſie gewiß nicht, ſich mit


