Teil eines Werkes 
3. Th. (1835)
Entstehung
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ſein Weſen mit den geaͤchteten Grubenmaͤnnern getrieben hatte, ward verſtandiger in ſeinen alten Tagen. Er ſagte ſich von jenem unerlaubten Ge⸗ werbe los, und lebte, durch Glanville unterſtuͤtzt, als ehrlicher und wohlhabender Goldſchmied bis an ſeinen Tod zu Taviſtock.

Der ehrliche, gutherzige Levi beklagte herzlich das traurige Geſchick der Lady Slanning. Als er eines Tages auf ſeinem Heimwege nach Ply⸗ mouth an der Kirche zu Bickleigh voruberzog, trat er ein in das heilige Gebaͤude, um das der Verſtorbenen juͤngſt errichtete Grabmal zu betrach⸗ ten. Eine Thraͤne floß dabei uͤber ſeine tiefge⸗ furchten Wangen, und in einem Tone, der von ſeiner herzlichen Ruͤhrung zeugte, ſprach er zu dem ihn begleitenden Neffen:Benjamin, ich bin ein alter Mann, und obwohl ich gar Vieles in dieſem Leben habe geſehen, ſo iſt doch das Ge⸗ ſchick der edlen Frau, die hier ſchlummert, das Traurigſte von Allem, was ich ſah. Lady Slanning war jung, war ſchoͤn wie die Roſe des Gartens zu Saharon, und lieblich und rein wie die Lilie im Thale. Aber ſie iſt dabin!