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Hugo ſeine Schritte nach Kilworthy, um eine Unterredung mit Glanville nachzuſuchen, deren Inhalt dem Leſer mitzutheilen, eine unerlaͤßliche Forderung unſerer Erzaͤhlung iſt. „Willkommen, Sir Hugo,“ ſprach der Rich⸗ ter, als der Nachbar zu ihm in's Gemach trat. „Es iſt lange her, daß wir einander ſahen; und obwohl ich ein Mann bin, der gleichſam außer⸗ halb der Welt lebt, ſo glaubt mir doch, daß ich die Erinnerung an meine Freunde nicht mit mir begrabe, ſondern zu allen Zeiten erfreut bin, dieſelben zü. ſehen oder ihnen zu dienen. Wie ſteht's um die gebietende Herrin von Fitz⸗Ford?“ „Dame Fitz iſt wohl auf; Dank ſey Euch fuͤr die Anfrage, Nachbar Glanville,“ verſetzte Sir Hugo.„Schelten ſoll ich Euch, daß Ihr unſer armes Haus nicht am Maienfeſte beehrtet. Wir hatten ein Vorſpiel und allerlei Kurzweil, woran unſere Gäſte ſich hoͤchlich vergnuͤgten.“ „Vielen Dank,“ ſagte der Richter,„allein fuͤr mich ſind Spiel und Tanz vorbei; denn ich fange an, die Wirkungen der Zeit zu ſpuͤren. Doch erquickt's mich, Herr Hugo, zu ſehen, wie


