302
Willſt Du alſo reiſen? Willſt Du meine Be⸗ ſorgniß dadurch heben, daß Du nach Deutſch⸗ land gehſt, wo ich, wie Du weißt, Freunde habe, die Dich willig aufnehmen und bewirthen werden?“
John Fitz machte ein langes Geſicht, und widerſprach dann heftig dieſem Plane.
„Nun dann,“ rief Sir Hugo,„ſo muß ich fuͤrchten, daß irgend ein mir von Dir verhehl⸗ ter Beweggrund Dich wuͤnſchen laͤßt, hier zu bleiben, da Hang zum Reiſen doch dem jungen und edeln Blute ſo eigen zu ſeyn pflegt. Fuͤrch⸗ ten muß ich dann, daß man mir eine Wahrheit in's Ohr fluͤſterte, als man mir ſagte, daß Du Margarethe, die Muͤndel Glanville's, liebſt.“
Der Sohn, der ſich ſo in Front angegriffen ſah, wußte nicht, was er ſeinem Vater antwor⸗ ten, noch wie er ſich bei demſelben entſchuldigen ſollte. Er ward blaß, ſah verwirrt aus und ſtammelte unzuſammenhangende Worte.
Sir Hugo ſchuͤttelte den Kopf.„Der boͤſe Planet, der in der Stunde Deiner Geburt vor⸗ herrſchte, war keineswegs die Venus; da das
———


