Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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in Nacht. Es iſt jetzt nicht an der Stunde, au⸗ ßer unſern warmen Betten zu ſeyn, und die Ge⸗ ſellſchaft der Herrſchaft hat ſich laͤngſt zur Ruhe begeben. So mein' ich, haben wir auch uns einander fuͤr diesmal Valet zu ſagen.

Barnabas zog ſeine Kappe dicht uͤber beide Ohren, und die Wuͤrzkraͤmerin verkroch ſich ſo in ihren Mantel, daß von ihrer ganzen Figur nichts als die Naſenſpitze ſichtbar war. Der Schulmeiſter zuͤndete nun das Licht in ſeiner Laterne an, bot der Wuͤrzkraͤmerin den Arm, um die Dame heimzugeleiten, und ſagte zu der Haus⸗ haͤlterin:Gute Nacht, Frau Alice, oder viel⸗ mehr guten Morgen! Zu dem Harfner ge⸗ wendet, ſetzte er hinzu:Habt Dank fuͤr Eure Ballade, die uͤbrigens beſſer gerathen ſeyn wuͤrde, wenn Ihr unter mir die Claſſiker gelernt haͤttet, und das Abmeſſen Eurer Fuͤße gehoͤrig verſtaͤn⸗ det. Die Laterne iſt bereit. Nochmals freund⸗ lichen guten Morgen! Iſt's gefallig, Frau Nach⸗ barin? Domus repetamus! Laßt uns gehen!

So trennte ſich die Geſellſchaft der Haus⸗