XIII Familie und uͤber ihr altes Schloß laſſen ſich nicht ohne das lebhafteſte Intereſſe leſen. Der Reiz dieſes Romans wirkt in allen ſeinen Theilen gleich mächtig, ſowohl wo man von Wundern zu Wundern ſich fortgeriſſen, als wo man bald durch das Intereſſe der Situation, bald durch die Schonheit des Styls und den Reichthum des Colorits ſich gefeſſelt fuͤhlt. Dieſes neueſte Product der Mrs. Bray iſt ganz des Ruhmes wuͤrdig, den ſie be⸗ reits durch ihre trefflichen Romane: de Foix, die Weißkappen und der Proteſtant, ſich erworben.— Furet de Londres.
„Mrs. Bray hat wieder einen Roman geliefert, welcher ihren durch ihre fruͤheren Leiſtungen gewonnenen Ruhm noch mehr befeſtigt und ihr einen Platz unter den erſten Schriftſtellerinnen unſerer Zeit anweiſt. Der Stoff ihres neueſten Werks iſt einer Legende aus der Ge⸗ gend, wo ſie lebt, der Umgebung des Dartmoorgehirges, entnommen, und ſie hat die der Sage entlehnten Mo⸗ mente hoͤchſt genial zu einem uͤberaus anziehenden Ro⸗ man in einander verflochten.— Das tragiſche Intereſſe fuͤr den Helden und die Heldin wird durch einige humo⸗ riſtiſche Zuge gemildert, die uns zu den gluͤcktichſten die⸗ ſer Dichtung zu gehoͤren ſcheinen. Die Charaktere ſind kraͤftig gezeichnet, die Schilderungen uͤberaus lieblich und maleriſch, und die Kenntniß engliſcher Alterthuͤmer hat die Verfaſſerin in den Stand geſetzt, den Einzelheiten ihrer Erzählung ein Gepraͤge der Wahrheit und Wirk⸗ lichkeit aufzudruͤcken, welches ihren Werth nur noch mehr erhoͤht.“— Pimes.
„Die Geſchichte Fitz of Fitz⸗Ford's iſt wohl an⸗ gelegt und durchgefuͤhrt, entfaltet eine reißend ſchnelle


