Teil eines Werkes 
3. Th. (1835)
Entstehung
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indem er ſagte:Nichts da! Es iſt jetzt nicht Zeit zu Geſpraͤchen; rettet Euch ſo hurtig Ihr koͤnnt. Beſteigt meinen Gaul und da! nehmt mein Schwert, denn Ihr ſeyd unbewaffnet. Wehrt Euch ſo gut Ihr koͤnnt, und eilt, zu den Koͤniglichen zu kommen, ſonſt moͤgtet Ihr leicht⸗ lich von einem der Weißkappen getroffen werden, die ſo eben mir etliche Spitzbolzen nachſchickten. Erſt aber ſagt mir aus Erbarmen, ob Ihr wißt, wo der ſchurkiſche du Bois die arme Waiſe ließ. Wo iſt Anna Lyon?

So eben, war Walter's Antwort,ward ſie beſinnungslos von hier weg in jenes Zelt ge⸗ tragen, als du Bois ſeine Mordſchuͤſſe gegen mich richten wollte. Da gab es Laͤrm im La⸗ ger, und ich ward durch unſere Tapfern gerettet. Ich will zu ihnen. Eilt Ihr zu Anna und ſagt ihr, daß Walter d'Anghien noch lebt, und nur fuͤr ſie lebt.

Herr van Bet eilte dem Zelte zu, das von der Wache verlaſſen worden war, als die Ver⸗ wirrung durch den Angriff der Franzoſen allge⸗ mein ward. Sonder Hinderniß und Verzug trat