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„Ah, das iſt ſehr ſcharfſinnig!“
„Sie werden Herrn Werner in Allem ſo finden.“
„Er ſpricht franzöſiſch?“
„Vortrefflich; ebenſo engliſch und italieniſch.“
„Iſt auch gereiſt?“
„Ja, mit ſeinem erſten Zöglinge, dem Sohne eines reichen Grafen; er kennt ganz Europa.“
Hier erhob ſich Graf Luigi*** in ſeiner raſchen Weiſe und nahm von Paul mit folgenden, ſehr herz⸗ lich betonten Worten Abſchied:
„Mein lieber Baron, laſſen Sie es nicht blos den Zufall ſein, der uns zuſammenführt; Sie intereſſiren mich wahrhaftig und ich wiederhole, daß es mich un⸗ endlich freuen wird, Ihnen angenehm zu ſein.“
Paul hatte ſich gleichzeitig erhoben und entgegnete ſich verneigend:
„Ich und Herr Werner werden Sie willkommen heißen.“
„Auf Wiederſehen denn!“
„Gute Nacht!“
Der Graf entfernte ſich; Paul ſah ihm durch das Fenſter nach. Eben auch war die Schachpartie ſeines Begleiters beendigt und dieſer, ein hoch und kräftig gebauter Mann von feſten, ruhigen Zügen, aufgeſtan⸗ den. Er blickte gleichfalls dem Grafen nach, und es war etwas in dieſem Blicke, das Paul ſtutzen machte.


