Teil eines Werkes 
2. Th. (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Tiefe Stille herrſchte in den laubigen Gaͤn⸗ gen, ſelbſt? die Voͤgel⸗ſchwiegen, und nur die ſchwälen Abendwinde regten die Blaͤt⸗ ter der Baͤume.— Keine menſchliche Ge⸗ ſtalt zeigte ſich, nur in der Naͤhe des Ha⸗ rems liefen die geſchaͤſtigen Eunuchen um⸗ her.—

Velasco harrte hier der einbrechenden Nacht, und die funkelnden Sterne bezau⸗ berten den dunkeln Horizont. Von Ferne drang das Gebruͤll der Lowen, das Schnau⸗ ben der Leoparden, die auf dem Hofe la⸗ gen, in ſein Ohr.— Der Waͤchter be⸗

ſtieg den Thurm, und zeigte an, daß es

Zeit ſei, das letzte Gebet zu verrichten. Der Spanier eilte in ſeine Wohnung hinab, von Gedankenheeren verfolgt.

Eendlich kam die Mitternacht und trieb den ihrer Wartenden in den Garten, dem Palmengange zu. Ein Rauſchen, und ha⸗ priff Velases in die Stiten der mit⸗

geno nahe rief:

und ger

and und Ste dec