ſah
nt,
2²3
ſie mit mir nach dem Hauſe meiner Aeltern, um ſie dort zu pflegen und ſie ihren Verwand⸗ ten wieder zu geben.
Meine Aeltern waren von meiner Ankunft unterrichtet; ſie ſtuͤrzten mir mit einem Schrei der Freude entgegen, als ſie meine Tritte uͤber den Hausflur vernahmen, allein in dem Augen⸗ blicke, als ſie mich mit Kuͤſſen bedeckten und an ihre Bruſt druͤckten, wandten ſich ploͤtziich ihre Liebkoſungen von mir auf das ſchlum⸗ mernde Kind auf meinen Armen. Heiliger Gott! ſchrie meine Mutter, Joſeph, wo haſt du ſie gefunden?
Ich erzaͤhlte meinen Aeltern nicht ohne einige Befremdung, wie ich das Kind gerettet habe, und bat ſie, ſich einſtweilen ſeiner anzu⸗
nehmen.—
O mein lieber, lieber Sohn! riefen mein Vater und Mutter foſt zugleich, Gott ſegne dich! Du gibſt uns in einer Stunde zwet theure Kinder wieder! Wiſſe, die Kleine iſt deine Schweſier, die erſt nach deiner Abreiſe geboren iſt.— Die Briefe meiner Aeltern von


